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Kreative Einbindung von Baustellen: Die Teilnehmer des IHK-City-Rundgangs besuchten Quakenbrück und sahen sich unter anderem den „Baustellen-Sandkasten“ an (kl. Foto). Quakenbrück trotzt den Baustellen Baustellen belasten Unternehmen in Innenstädten und Ortskernen regelmäßig. Mit welchen Maßnahmen kann das negative Image von Baustellen für Kunden, Besu- cher und Gewerbetreibende gemildert werden? Das erfuhren jetzt die 20 Teilnehmer des IHK-City-Rundgangs in Quakenbrück. geboten zur Erlebbarkeit, Frequenzsteigerung und Attraktivität der Innenstadt beitragen. Bei Ebbrecht Raum + Design GmbH und Ge- brüder Köster Weinhandlung oHG erlebten die Gäste aus Handel, Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing die Verzahnung aus Handel und Handwerk oder Handel und Tourismus. Die Buchhand- lung Theodor Thoben lädt regelmäßig zu Veranstaltungen rund ums Lesen ein. Deutlich wurde beim Ortstermin, dass das Besondere in Quaken- brück zugleich auch das Herausfordernde ist. So muss bei der Stadtentwicklung berücksichtigt werden, dass die Sanierungen der Fachwerkgebäude aufwändiger sein kann. Oder aber, dass zusam- menhängende, größere Flächen für den Einzelhandel schwieriger zu nden sind. Hervorgehoben wurde, wie bedeutsam der Touris- mus für die Stadt ist. Auf Themenrouten der Erlebnisregion Artland werden Handel, Gastronomie und Kultur in der Innenstadt mitein- ander verknüpft. Michael Bürgel, Bürgermeister der Samtgemeinde Artland, fasste es so zusammen: Der Strukturwandel kann in den Zentren nur mit dem direkten Austausch zwischen allen Beteiligten gelingen. Zum Hintergrund: Nach Meppen und Nordhorn war dies der dritte IHK-City-Rundgang. Unsere IHK lädt dazu Unternehmen, Stadt- und Regionalplaner, Wirtschaftsförderer und Stadtmarketingakteure ein, um so den Wissens- und Ideenaustausch zu fördern. (thu) QUAKENBRÜCK | „Baustellen stellen Unternehmen in Innenstäd- ten und Ortskernen vor zusätzliche Herausforderungen“, sagte An- drea Kamlage, Mitglied des IHK-Fachausschusses Handel, am Ende des IHK-City-Rundgangs. Kernpunkte eines aktiven Baustellen- marketings seien deshalb Information, Kommunikation und Akti- on. Doch wie kann es gelingen, den Aufenthalt für Gäste und Kun- den auch in Bauphasen zum Erlebnis zu machen und die Zentren erreichbar zu gestalten? Quakenbrück zeigt, dass bereits mit klei- nen Maßnahmen viel erreicht werden kann. Ein Beispiel dafür gab der „Baustellen-Sandkasten“, den Stadt, Wirtschaftsförderung und der Gewerbe- und Stadtmarketingverein Initiative Quakenbrück e. V. in der Fußgängerzone Lange Straße installiert haben. Die Idee: Während einige Meter weiter, gut gesichert, bis zum Herbst ein neuer, ovaler Kreisverkehr entsteht, haben Kinder einen eigenen großen Sandkasten (s. kleines Foto). Weitere Aspekte hat Lisa Jacoby von der Planungsgruppe Stadtbüro GmbH vorgestellt: Baustellenkampagnen mit einem einheitlichen Corporate Design wie Spatenstich und Bau- stellenfrühstück oder Flyer mit einem Baustellen-Maskottchen. In Quakenbrück wurde viel davon umgesetzt. Gelungen ist dies durch eine enge Zusammenarbeit zwischen der Wirtschaftsförde- rung und dem ansässigen Gewerbe- und Stadtmarketingverein. Gemeinsam wurden etwa ein Gewinnspiel und weitere Aktionen initiiert. Verbunden war der IHK-City-Rundgang mit Besuchen bei Unternehmern, die neben ihrem Kerngeschäft mit erweiterten An- | 36 Osnabrück | Emsland | Grafschaft Bentheim | Juni 2026 AUS DEN REGIONEN Osnabrück

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