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„Es wird zu selten geprüft, wofür sich KI eignet“ Erwartet, dass KI in der Unternehmenskommunikation deutlich alltäglicher wird: Andree Josef. OSNABRÜCK | Herr Josef, wie verändert KI aktuell die Kommu- nikationsarbeit in Unternehmen? Sie verändert vor allem dort, wo viele wiederkehrende Anfragen entstehen – unabhängig, ob diese per Telefon, Chat, E-Mail oder über andere digitale Kanäle eingehen. Unternehmen stehen zuneh- mend vor der Herausforderung, schnell erreichbar zu sein, Anfra- gen zuverlässig zu bearbeiten und gleichzeitig ihre Mitarbeitenden nicht dauerhaft mit Routineaufgaben zu überlasten. _Welche Aufgaben kann KI übernehmen? Sie kann Anfragen vorsortieren, häu ge Fragen beantworten, Infor- mationen strukturieren, Gesprächsnotizen erstellen oder Mitarbeiten- de bei der Vorbereitung von Antworten unterstützen. Dadurch wird Kommunikation nicht automatisch unpersönlicher, sondern im Ideal- fall ef zienter und verlässlicher. Sie soll Mitarbeitende nicht ersetzen, sondern ihnen Zeit für die Aufgaben geben, bei denen menschliches Urteilsvermögen, Empathie und Erfahrung wirklich gefragt sind. _Welche Fehler machen Unternehmen, wenn sie KI zu schnell in Kommunikationsprozesse integrieren? Ein häu ger Fehler ist es, „irgendetwas mit KI“ einzuführen, ohne klare Ziele de niert zu haben. Es wird daher oft zu wenig geprüft, welche Prozesse sich tatsächlich für KI eignen und wo der Einsatz für Mitarbeitende und Kunden einen spürbaren Mehrwert bringt. Dabei ist es gerade in der Kommunikation wichtig, Grenzen zu de nieren. Etwa diese: Welche Anfragen darf die KI selbst bearbei- ten? Wann muss ein Mensch übernehmen? Welche Tonalität passt zur Marke? Welche Daten dürfen verarbeitet werden? Und wie wird sichergestellt, dass die Qualität der Antworten stimmt? _Welche Entwicklungen erwarten Sie in den nächsten zwei bis drei Jahren für KI in Kommunikation, Service und Verwaltung? Wir erwarten, dass KI in der Unternehmenskommunikation deut- lich alltäglicher wird. Heute wird sie oft noch als Experiment oder Zusatztool betrachtet. In Zukunft wird sie stärker in bestehende Systeme eingebunden werden – etwa in Telefonanlagen, Chats, CRM-Systeme, E-Mail-Postfächer, Kalender oder Ticketsysteme. Besonders wichtig wird die kanalübergreifende Kommunikation. Kunden unterscheiden nicht mehr streng zwischen Telefon, Chat oder E-Mail. Sie erwarten schnelle, konsistente Antworten. KI kann hier helfen, Infos zusammenzuführen und Prozesse ef zienter zu steuern. So wird KI langfristig nicht nur einzelne Aufgaben auto- matisieren, sondern Arbeitsabläufe verändern. (Fragen: K. Leonhard, IHK) nationale Spedition GmbH & Co. KG aus Osnabrück baut jetzt die Elektromobilität im Schwerlastverkehr weiter aus. Angekauft wur- den dazu drei weitere vollelektrische Sattelzugmaschinen. Bereits seit rund zwei Jahren setzt das Unternehmen elektrisch betriebene Lkw im Fernverkehr ein – ein Einsatzbereich, der aufgrund von Reichweite, Planung und Infrastruktur weiterhin als anspruchsvoll gilt. Ergänzend dazu sind mehrere elektrische Verteilerfahrzeuge im Nahverkehr im Einsatz. Der Einsatz der Fahrzeuge wird durch eigene Ladeinfrastruktur am Standort unterstützt, die eine verläss- liche Einbindung in bestehende Abläufe ermöglicht. Mit dem An- kauf erweitert Koch International seine bestehenden Konzepte. Die im Vergleich zu bisherigen Fahrzeugen höhere Reichweite schafft zusätzliche Flexibilität und trägt dazu bei, CO 2 -Emissionen zu sen- ken und die Lärmbelastung zu reduzieren (sco/pr) Koch International investiert in vollelektrische Sattelzugmaschinen OSNABRÜCK | Emissionen dort zu reduzieren, wo dies technisch umsetzbar und wirtschaftlich sinnvoll ist: Die Heinrich Koch Inter- Elektrisch betriebener Lkw: Bei Koch International ist dies Teil der Unternehmensstrategie. Die Adam GmbH aus Osnabrück entwickelt KI-gesteuerte Telefonzentralen und unterstützt so Unternehmen beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Kommunikationsarbeit. Wir haben nachgefragt bei Geschäftsführer Andree Josef. 37 |

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