Eine Nahaufnahme von einem Kugelschreiber, der ein Kreuz auf einem Wahlzettel macht
Nr. 7082072
Eine Nahaufnahme von einem Kugelschreiber, der ein Kreuz auf einem Wahlzettel macht

Wirtschaftspolitische Standpunkte der Parteien

Die IHKs in MV haben große Erwartungen an die Politik. In unseren Wahlprüfsteinen sind diese zusammengefasst. Anhand dieser Forderungen benennen die aktuell im Landtag vertretenen Parteien ihre wirtschaftspolitischen Prioritäten und geplanten Maßnahmen für die kommende Legislaturperiode.

SPD

Verlässlich. Modern. Wirtschaftsstark. Die SPD MV, Partnerin für Unternehmen
Portraitfoto von Manuela Schwesig
Manuela Schwesig, Spitzenkandidatin der SPD Mecklenburg-Vorpommern
Mecklenburg-Vorpommern steht vor wichtigen Entscheidungen: Wir wollen gemeinsam mit der Wirtschaft Wohlstand sichern, Innovationen ermöglichen und gute Arbeitsplätze im Land schaffen.
Wirtschaft als Rückgrat unseres Wohlstands.
Unternehmen schaffen Werte, sichern Beschäftigung und treiben Innovation. Deshalb setzen wir auf eine enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Landesregierung und Wirtschaft. Bewährte Dialogformate wie das Zukunftsbündnis MV werden wir konsequent fortsetzen und weiterentwickeln.
Bürokratie spürbar abbauen.
Vom Antrag bis zum Bescheid braucht es vollständig digitale Prozesse. Einmal erhobene Daten sollen behördenübergreifend genutzt werden – Schluss mit doppelten Berichtspflichten. Wir setzen auf Vertrauen und auf den Mut, neue Lösungen schnell umzusetzen.
Bezahlbare und sichere Energie.
Klimaschutz ist für uns aktive Industriepolitik. Mit schnellem Netzausbau, erneuerbaren Energien, modernen Speichern und einfacherem Energie-Sharing schaffen wir krisenresiliente, planbare und wettbewerbsfähige Energiepreise – sozial gerecht und investitionssicher.
Mobilität als Standortfaktor.
Wir stärken Straßen, Brücken, Schiene und Häfen gleichermaßen. Bessere Bahnverbindungen, Regio- und Rufbusse sowie leistungsfähige Gewerbestandorte sind für uns Daseinsvorsorge, Standort- und Tourismuspolitik aus einem Guss.
Industrie mit Perspektive.
Wir stärken Werften und maritime Industrie, entwickeln Gewerbeflächen und GRW-gestützte Ansiedlungen strategisch weiter – auch im Hinterland. Ziel: mehr gut bezahlte Industriearbeitsplätze in ganz MV.
Technologie und Innovation beschleunigen.
Wir fördern technologieorientierte Standorte, regionale Kompetenzzentren und den Transfer zwischen Hochschulen und Betrieben. Mehr Beratung und mehr Risikokapital sollen Innovationen schneller in Wertschöpfung überführen – mit klarem Fokus auf Start-ups.
Berufliche Bildung auf Top-Niveau.
Moderne Berufsschulen, mehr digitale Ausstattung, mehr Lehrkräfte, Azubiticket und Prämiumsprämie: Die duale Ausbildung darf der akademischen in nichts nachstehen. So sichern wir Ihre Fachkräfte von morgen.
Außenwirtschaft mit Strategie.
Wir stärken Export und Messeförderung mit einem branchenübergreifenden Konzept und klaren Zielmärkten – im Fokus die demokratischen Ostseeanrainer, aber auch weitere Partner dort, wo unternehmerisches Interesse besteht.
Tourismus und lebendige Innenstädte.
Erfolgreiche Destinationen brauchen gute Erreichbarkeit, verlässliche Finanzierung und attraktive Gästekarten mit starkem ÖPNV. Innenstädte stärken wir durch Digitalisierung, multifunktionale Konzepte und rechtssichere Öffnungsregeln für fairen Wettbewerb.
Unser Versprechen:
Die SPD MV ist verlässlicher Partner – pragmatisch, dialogorientiert und mit klarem Kompass für ein wirtschaftsstarkes Mecklenburg-Vorpommern.

AfD

Unternehmerische Freiheit, Wertschätzung & verlässliche Rahmenbedingungen
Portraitfoto von Leif-Erik Holm
Leif-Erik Holm, Spitzenkandidat der AfD MV
Unternehmerischer Mut verdient Respekt, keine Misstrauenskultur. Wir stehen für wirtschaftliche Freiheit, fairen Wettbewerb und Berechenbarkeit. Wer investiert, braucht Verlässlichkeit. Der Staat soll ermöglichen, nicht bevormunden.
Stärkung der MINT-Fächer
Technologie und Innovation brauchen starke Grundlagen. Wir wollen die MINT-Fächer an Schulen und Hochschulen stärken und unterrichtlich absichern, um Fachkräfte zu sichern, Innovationskraft zu erhalten und den Wirtschaftsstandort zukunftsfähig zu machen.
Förderung von Forschung und Innovation
Innovationskraft entscheidet über die Wettbewerbsfähigkeit von morgen. Wir setzen uns für eine gezielte Förderung von Forschung und Entwicklung, starke Hochschul-Wirtschaftskooperationen und schnellen Technologietransfer in die Unternehmen ein.
Berufliche Bildung & Fachkräftesicherung
Berufliche Bildung ist gleichwertig zum Studium. Moderne, wohnortnah erreichbare Berufsschulen sind unverzichtbar. Fahrtkosten fördern wir stärker. Auszubildende in Engpassberufen erhalten Zuschüsse, Meisterausbildungskosten übernehmen wir zu 90 Prozent.
Bürokratieabbau & Beschleunigung von Genehmigungsverfahren
Bürokratie kostet Zeit und Geld. Wir wollen überflüssige Vorschriften abbauen und verankern. Jede neue Regel muss eine bestehende ersetzen. Genehmigungsverfahren müssen schneller werden, mit verbindlichen Fristen und erweiterter Bauvorlageberechtigung.
Verlässliche und preiswerte Energieversorgung
Hohe Energiepreise gefährden die Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe. Wir setzen uns für Technologieoffenheit, Rückkehr zur Kernkraft, Abbau staatlicher Preisbestandteile und eine Energiepolitik ein, die Versorgungssicherheit vor Ideologie stellt.
Digitalisierung der Wirtschaft
Digitalisierung ist Wettbewerbsfaktor. Wir wollen den Breitbandausbau vollenden und Unternehmen bei der digitalen Transformation durch gezielte Beratungs- und Förderangebote unterstützen. Digitale Verwaltung muss endlich Realität werden.
Förderprogramme und Finanzierungszugang
Gute Ideen scheitern nicht an Konzepten, sondern an Kapital. Wir wollen Förderprogramme entbürokratisieren und den Zugang zu Landeskreditprogrammen für kleine und mittlere Unternehmen spürbar erleichtern.
Erhalt und Ausbau der Verkehrsinfrastruktur
Funktionierende Infrastruktur ist Standortvoraussetzung. Wir setzen uns für die Fertigstellung der A 20, den Ausbau der Bahnstrecken nach Berlin, die Modernisierung der Häfen Rostock und Wismar sowie den Abbau des Sanierungsstaus im Straßennetz ein.
Stärkung der Industriebetriebe
Industrie schafft Wertschöpfung, Arbeitsplätze und Wohlstand. Wir setzen uns für aktive Ansiedlungspolitik, wettbewerbsfähige Standortfaktoren und den Erhalt bestehender Industriekapazitäten ein. Deindustrialisierung ist keine Option, sondern eine Bedrohung.
Sicherheit & Verteidigung als wirtschaftliche Chance
Steigende Verteidigungsausgaben sind nicht nur sicherheitspolitische Notwendigkeit, sondern wirtschaftliche Chance. MV verfügt mit seiner maritimen Industrie über gewachsene Stärken, die wir gezielt für Rüstungs- und Sicherheitsaufträge positionieren wollen.
Ausbau der maritimen Wirtschaft
Mecklenburg-Vorpommern ist ein Küstenland mit maritimer Tradition. Wir setzen uns für den Ausbau der Hafen- und Werftstandorte, die Stärkung der maritimen Industrie und optimale Bedingungen für Schifffahrt und Meerestechnik ein.

CDU

Der Staat darf Wachstum nicht ausbremsen
Portraitfoto von Daniel Peters
Daniel Peters, Spitzenkandidat der CDU MV
Mecklenburg-Vorpommern hat enormes Potenzial. Gute Fachkräfte, starke mittelständische Betriebe, attraktive Hochschulstandorte und Platz für neue Industrie. Was oft fehlt, sind nicht Ideen oder Leistungsbereitschaft, sondern politische Rahmenbedingungen, die Wachstum tatsächlich ermöglichen.
Viele Unternehmen erleben heute eher einen Staat, der bremst statt ermöglicht. Genehmigungen dauern zu lange, Förderprogramme ändern sich ständig und neue Vorschriften kommen schneller hinzu, als alte verschwinden. Selbst zusätzliche Feiertage werden beschlossen, während viele Betriebe längst unter Fachkräftemangel, hohen Energiekosten und wachsender Unsicherheit leiden. Manche Unternehmer brauchen inzwischen mehr Geduld für Anträge als Mut für Investitionen.
Genau hier muss Politik ansetzen. Wirtschaft braucht wieder Luft zum Arbeiten. Politik muss Rahmenbedingungen definieren, in der eine soziale Marktwirtschaft möglich ist, aber keine Steuerung für ein eigenes ideologisches Wirtschaftssystem, die Staatsquote muss deutlich nach unten korrigiert werden. Wir schlagen für den Anfang der Legislaturperiode ein Effizienzgesetz vor, wonach alle bestehenden Berichts - und Dokumentations- und Aufbewahrungspflichten bis zum 31. Dezember 2027 auslaufen.
Jede Beibehaltung einer Pflicht muss durch ein Fachgesetz gesondert geregelt werden. Dadurch erreichen wir eine Beweislastumkehr. Nicht der Abbau der Bürokratie muss begründet werden, sondern ihr Fortbestand. Deshalb setzen wir auf schnellere Verfahren, weniger Bürokratie und mehr Planungssicherheit. Gesetze sollen künftig stärker darauf geprüft werden, welche Folgen sie für Wachstum, Mittelstand und Arbeitsplätze haben. Was Investitionen unnötig erschwert, gehört abgeschafft. Verwaltungsverfahren müssen digitaler, einfacher und verbindlicher werden. Wer investieren will, braucht Tempo statt endloser Behördenschleifen.
Wettbewerbsfähigkeit statt Symbolpolitik
Gerade Handwerk, Mittelstand und Industrie brauchen wieder bessere Bedingungen. Dazu gehören wettbewerbsfähige Energiepreise, moderne Infrastruktur und eine Verwaltung, die Probleme löst, statt neue zu schaffen. Deshalb wollen wir Bürger und Unternehmen bei den Stromkosten entlasten und insbesondere das produzierende Gewerbe stärken. Wirtschaftliche Stärke entsteht nicht durch Symbolpolitik, sondern durch gute Standortbedingungen, verlässliche Energieversorgung und Investitionen.
Ohne Fachkräfte kein Wachstum
Viele Betriebe finden schon heute keine Nachfolger oder Auszubildenden mehr. Deshalb wollen wir die berufliche Bildung stärken: mit modernen Berufsschulen, mehr Praxisbezug, einer kostenfreien Meisterausbildung und einer Azubi-Prämie für Engpassberufe. Gerade im ländlichen Raum machen konkrete Entlastungen wie Azubi-Ticket oder Führerscheinzuschuss oft einen echten Unterschied. Berufliche und akademische Bildung dürfen dabei nicht gegeneinander ausgespielt werden. Mecklenburg-Vorpommern braucht beides.
Auch die Anerkennung ausländischer Berufs- und Bildungsabschlüsse muss schneller und unbürokratischer werden. Wer qualifiziert ist und arbeiten will, darf nicht monatelang auf Entscheidungen warten. Unternehmen brauchen hier endlich verlässliche Unterstützung statt neuer Hürden.
Wer Fachkräfte im Land halten will, muss Familien Eigentum wieder stärker ermöglichen. Deshalb setzen wir auf das MV-Baukindergeld, bessere Rahmenbedingungen beim Wohnungsbau und mehr Planungssicherheit für Bauherren. Eigentum darf nicht wieder zum Luxus werden.
Zukunft entsteht nicht von allein
Mecklenburg-Vorpommern muss attraktiver für Innovationen und neue Technologien werden. Forschung, Start-ups und Ausgründungen wollen wir stärker fördern und Hochschulen enger mit Unternehmen vernetzen. Die Notwendigkeit einer höheren Risikokapitalausstattung muss seitens des Landes geprüft werden. Gerade bei Digitalisierung, KI, Wasserstoff und neuen Industrieansiedlungen liegen große Chancen für unser Land.
MV braucht keinen Staat, der alles besser weiß. Sondern bessere Bedingungen für die Menschen, die jeden Tag Verantwortung übernehmen, Arbeitsplätze schaffen und dieses Land voranbringen.

DIE LINKE

Fachkräftesicherung
Portraitfoto von Simone Oldenburg
Simone Oldenburg, Spitzenkandidatin Die Linke MV
Ob Handwerk, maritime Industrie oder Tourismus, in unserer Wirtschaft packen die Menschen mit Leidenschaft an. Die Linke unterstützt das, zum Beispiel durch die Sicherung des Arbeits- und Fachkräftenachwuchses. Die Berufsorientierung im Land wurde grundlegend neu aufgestellt, um den Übergang von der Schule in die Ausbildung zu verbessern und junge Menschen gezielt auf ihre berufliche Zukunft vorzubereiten. Studieren an unseren Universitäten und Fachhochschulen ist immer eine gute Idee. Und für diejenigen, die als selbständige Unternehmer im Handwerk arbeiten, wollen wir die Meisterausbildung schrittweise kostenfrei stellen.
Verkehr und Mobilität
Die Erreichbarkeit von Arbeits- und Ausbildungsplätzen ist Grundvoraussetzung für eine funktionierende Wirtschaft. Unsere Mobilitätsoffensive hilft dabei, mehr Angebote durch Busse und Bahnen zu schaffen und bietet mit dem Deutschland- und dem Azubi-Ticket attraktive Tarife. Auch für den Tourismus sind gute Verkehrsanbindungen wichtig. Damit schon Kinder und Jugendliche unser Land lieben lernen, müssen sie Übernachtungsstätten auch erreichen können. Wir wissen, wer in jungen Jahren von seinem Zuhause begeistert war, kehrt später gern und dauerhaft zurück. Investitionen in den Kinder- und Jugendtourismus sind daher richtig und notwendig.
Maritime Wirtschaft
Die maritime Industrie ist das industrielle Herz unseres Landes. Werften und Zulieferer wollen wir auch zukünftig unterstützen. Dabei legen wir den Fokus auf den zivilen Schiffbau. Konverter- und Munitionsbergungsplattformen sowie die Umrüstung der Antriebe von Binnenschiffen bieten großes Potential. Hohe Energiekosten sind hingegen problematisch. Daher setzen wir uns für einen Energiekostendeckel ein, der mehr Planungssicherheit schafft.
Unternehmensnachfolge
Bei der Unternehmensnachfolge sollen neue Formate, bewährte Hilfsangebote ergänzen. Steht kein Nachfolger bereit, sollen Belegschaften ein privilegiertes Vorkaufsrecht erhalten. Mittels staatlichem Beteiligungsfonds wird der Übergang in Mitarbeitergenossenschaften gefördert.
Bürokratieabbau
In Sachen Bürokratie gibt es Handlungsbedarf. Wir fordern ein Moratorium für Berichtspflichten bis Ende 2027. Unsere Betriebe brauchen eine Atempause. Mit dem Once-Only-Prinzip sorgen wir dafür, dass Daten nur noch ein einziges Mal an Behörden übermittelt werden müssen. Digitalisierung muss echte Entlastung bringen und darf keinen neuen Aufwand schaffen. Linke Wirtschaftspolitik zollt Unternehmen und Beschäftigten Respekt für ihre Leistungen. Sie setzt auf Innovation und will für Entlastungen sorgen.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Unternehmertum
Portraitfoto von Claudia Müller
Claudia Müller, Spitzenkandidatin der Grünen in Mecklenburg-Vorpommern
  • Umweltschutz sichert Lebens­qualität und Arbeitsplätze
  • Mit Erneuerbaren Energien günstigen Strom sichern
  • Landesstrategie für Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft
  • Gute und serviceorientierte digitale Verwaltung
Bildungspolitik
  • bessere Ausstattung der Berufsschulen
  • Angemessene Klassengrößen durch länderübergreifende Beschulung
  • mehr kostenfreie schulische Ausbildungsangebote für Mangelberufe
  • günstiges Deutschlandticket und Ausbau von bezahlbarem Wohnraum für Azubis
Fachkräfte
  • Serviceorientierte Welcome Center in jedem Landkreis – auch für Rückkehrer
  • Vernetzung Schule-Unternehmen stärken
  • sicherer Aufenthaltsstatus während der Ausbildung
  • Ausländische Qualifikationen schneller anerkennen, Nachqualifikation unterstützen
Bürokratieabbau
  • Genehmigungsbehörden modernisieren und personell stärken
  • Einführung von Praxischecks für Landesgesetze, um Bürokratie zu vermeiden
  • Planungssicherheit durch schnelle Förderentscheidungen
  • Bauen mit vereinfachten Standards erleichtern und so Kosten senken
Energie und Umwelt
  • Wind- und Solarenergie schneller vorantreiben
  • mit norddeutschen Bundesländern abgestimmte Wasserstoff-Landesstrategie
  • Netz-, Speicher-, Wind- und Solarausbau aufeinander abstimmen, zum Beispiel durch Matching-Plattform für gemeinsame Nutzung von Netzanschlusspunkten
Verkehr und Mobilität
  • Landesverkehrsplan, der Bus und Bahn im ganzen Land miteinander verzahnt, damit alle auch ohne Auto bezahlbar von A nach B kommen
  • sichere, alltagstaugliche Wege für Kinder, Familien und Pendler
  • mehr Radschnellwege
Industrie
  • Landesstrategie für Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft
  • beschleunigte Genehmigungen bei Ertüchtigung, Ausbau, Modernisierung und Schiffsrecycling für Werften
  • Ausbau Hafeninfrastruktur, Hinterlandanbindungen per Bahn für Tourismus und Güterverkehr
Technologie und Innovation
  • stärkere Innovationsförderung für ansässige Unternehmen
  • regionale Innovationscluster, unter anderem für Bioökonomie
  • Ausgründungen aus Hochschulen, unter anderem durch Beteiligungsfonds und Scale-up-Programme unterstützen
  • Reallabore und Modellregionen, um Innovationen zu erproben
Standortentwicklung (Raumentwicklung)
  • Dialog und Beteiligung stärken
  • Landesförderprogramm für sozial-ökologische Gründungen, Unternehmensnachfolgen und nachhaltigen Umbau bestehender Betriebe
  • Kommunen, Vereine und Unternehmen bei Beantragung von EU-Fördermitteln besser begleiten und höhere Kofinanzierung
Rechtsthemen
  • landesweite Open-Source-Strategie und Innovationsfonds für digitale Souveränität mit freier Software
  • IT-Sicherheit auf allen Ebenen der Verwaltung durch gute Ausstattung für IT-Sicherheitsgesetz, Notfallübungen und Schulungsprogramme
  • praxisnaher Datenschutz
Internationales
  • Mit Euroregion Pomerania Kooperationen von Kommunen, Hochschulen und Unternehmen ausbauen
  • Metropolregion Stettin als Wirtschafts-, Arbeits- und Naturraum weiterentwickeln
  • Ausbau länderübergreifender Verkehrsverbindungen
Tourismus
  • Ganzjahresangebote unterstützen, um Saison zu verlängern und Akzeptanz bei Einheimischen durch Angebote für alle zu stärken
  • Bindung von Förderung an ökologische und sozialökonomische Kriterien
  • ÖPNV und Radwegenetz ausbauen
Handel, Innenstädte und Ortszentren
  • Programm „Neuer Schwung für alte Orte“, um Dorfkerne zu beleben
  • Dorffeste und lokale Begegnungsformate fördern
  • gute Anbindungen mit Mobilitätsstationen, Regio- und Rufbussen, auch dort, wo regulärer Linienverkehr nicht wirtschaftlich ist
  • Anpassung gegen Hitze und Starkregen fördern

FDP

Wirtschaft schafft Wohlstand
Portraitfoto von Jakob Schirmer
Jakob Schirmer, Spitzenkandidat der FDP in Mecklenburg-Vorpommern
Wir sehen eine freie Wirtschaft, der man vertraut und die nicht aus tiefsitzendem Misstrauen überreguliert wird, als Basis von Wachstum, Wohlstand und Beschäftigung.
Bürokratieabbau, Verwaltungsmodernisierung
Wir fordern ein sofortiges Regulierungs- und Bürokratiemoratorium. Für jede neue Vorschrift mit künftig verbindlichem Ablaufdatum müssen zwei außer Kraft treten. Daten dürfen von Behörden nur einmal erhoben werden (Once-Only-Prinzip). Wir wollen einen verbindlichen Anspruch auf volldigitalisierte Verwaltungsdienstleistungen.
Energie und Umwelt
Technologieoffenheit und Wettbewerb statt Detailsteuerung. Priorität auf Netzausbau und Speicher, nodales Strommarktsystem für regional günstigere Energiepreise, Wasserstoffhochlauf aktiv begleiten, verpflichtende kommunale Wärmeplanung abschaffen.
Verkehr und Mobilität
Erhalt vor Neubau: Sanierungsstau bei Brücken und Landesstraßen systematisch abarbeiten, Landesstraßenfinanzierung verstetigen, Planungsbeschleunigung per Genehmigungsfiktion, Ost-West-Verbindungen stärken; Umsetzung über die gesamte Legislatur.
Industrie
Maritime Wirtschaft, Verteidigungsindustrie und Wasserstoff sind unsere Zukunftsfelder. Wirtschaftliche Freiheitszonen in strukturschwachen Regionen mit befristeter Deregulierung und steuerlichen Anreizen. Häfen für private Investitionen technologieoffen aufstellen.
Technologie und Innovation
Wissen in Wertschöpfung verwandeln: Gründer- und Innovationszentren stärken, Hürden für Hochschul-Ausgründungen abbauen, Agentur für Sprunginnovationen etablieren. KI und Rechenzentren durch schnelle Genehmigungen und verlässliche Energie ermöglichen.
Berufliche Bildung und Fachkräfte
Echte Gleichwertigkeit: Ein Meister verdient dieselbe Wertschätzung wie ein Master. Erstattung von Meisterkurs-Kosten, Meister-BAföG vereinfachen, Berufsabitur einführen, duales Studium ausweiten, Berufsschulen technisch und digital modernisieren.
Regionalpolitik / Grunderwerbsteuer
Wir gehen über die IHK-Forderung hinaus: Senkung der Grunderwerbsteuer in einem ersten Schritt auf 3,5 Prozent (statt aktuell 6 Prozent) plus Freibetrag von 500.000 Euro für selbstgenutzten Wohnraum. Standortvorteil für Ansiedlungen und Fachkräftegewinnung.
Rechtsthemen
Schnelle Rechtssicherheit durch beschleunigte Verfahren. Anwenderfreundliche Normengebung. Es wird nur das geregelt, was zwingend geregelt werden muss.
Internationales
Wir setzen uns ein für Fairness, internationale Wettbewerbsfähigkeit und harmonisierte Standards und Regelwerke. Im Freihandel sehen wir große Chancen, Handelsschranken und Zölle wollen wir vermeiden.
Tourismus, Handel, Innenstädte
Vollständige Aufhebung des Sonntagsöffnungsverbots, keine Übernachtungsteuer, Saisonarbeit praxisnah regeln, branchengetragene Tourismusvermarktung. Innenstädte durch Bürokratieabbau und multifunktionale Nutzung stärken.

Die Reihenfolge der Parteien richtet sich nach den Ergebnissen der Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2021.
IHK zu Rostock
Ernst-Barlach-Str. 1-3
18055 Rostock
Tel.: 0381 338-0
Fax: 0381 338-617
info@rostock.ihk.mom

Geschäftsstelle Stralsund
Heilgeiststr. 34
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