15. Juli 2026
Kommunalpolitischer Abend 2026
Beim Kommunalpolitischen Abend der IHK Schwaben stand die Frage im Mittelpunkt, welche Zukunftsprojekte Augsburg in den kommenden Jahren voranbringen können. Nach der Kommunalwahl bot der Abend zugleich Gelegenheit, den Dialog mit neuen Mitgliedern des Augsburger Stadtrats und Oberbürgermeister Dr. Florian Freund in seiner neuen Amtszeit aufzunehmen sowie den bewährten Austausch zwischen Stadtspitze, Verwaltung, IHK, Handwerk und Unternehmen fortzuführen.
Ellen Dinges-Dierig, Vorsitzende der IHK-Regionalversammlung Augsburg-Stadt, machte in ihrer Begrüßung deutlich, dass Augsburg ein starker Wirtschaftsstandort ist. Fast 20.000 IHK-Mitgliedsunternehmen, mehr als 150.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, über 2.200 Unternehmensgründungen im vergangenen Jahr und eine Exportquote von knapp 55 Prozent zeigten die wirtschaftliche Dynamik der Stadt. Gleichzeitig betonte sie: „Diese Stärke ist aber kein Selbstläufer.“
Damit Augsburg wirtschaftlich stark, innovativ und wettbewerbsfähig bleibt, brauche es gute Rahmenbedingungen. Im Mittelpunkt des Abends standen deshalb zentrale Zukunftsthemen für den Standort. Dazu zählen ausreichend Gewerbe- und Entwicklungsflächen, leistungsfähige Verkehrsverbindungen und eine moderne Infrastruktur. Auch eine wirtschaftsfreundliche Verwaltung mit Verlässlichkeit, Transparenz und Geschwindigkeit wurde als wichtiger Standortfaktor benannt.
Ein weiterer Schwerpunkt war die Fachkräftesicherung. Leistungsfähige Schulen, moderne Bildungsinfrastruktur, gute Betreuungsangebote sowie ein starker Hochschul- und Wissenschaftsstandort sind aus Sicht der Wirtschaft zentrale Voraussetzungen für die Zukunftsfähigkeit Augsburgs.
Besondere Chancen sieht die IHK-Regionalversammlung Augsburg-Stadt im Zukunftsprojekt Universitätsklinikum Augsburg und in der Entwicklung einer Medical City. Der Neubau des Universitätsklinikums sei weit mehr als ein Bauprojekt. Mit Forschung, Gesundheitswirtschaft, Medizintechnik, Digitalisierung und neuen Gründungen könne hier ein Innovationsstandort mit überregionaler Strahlkraft entstehen.
Im Austausch mit Oberbürgermeister Dr. Florian Freund, Kreishandwerksmeister Robert Höck sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Verwaltung, Handwerk und Wirtschaft wurde deutlich: Die Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandorts Augsburg gelingt nur im Schulterschluss. Ellen Dinges-Dierig formulierte dazu: „Wir wünschen uns, dass dieser partnerschaftliche Dialog nicht nur fortgesetzt, sondern weiter intensiviert wird.“
Die IHK Schwaben dankt Oberbürgermeister Dr. Florian Freund, Kreishandwerksmeister Robert Höck, Ellen Dinges-Dierig, IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Marc Lucassen sowie allen Gästen für den offenen Austausch. Die Wirtschaft steht bereit, Augsburg weiter mitzugestalten.
Sehen Sie sich hier die Highlights der Veranstaltung an:
Dr. Marc Lucassen (IHK Hauptgeschäftsführer), Oberbürgermeister Florian Freund, Ellen Dinges-Dierig, Vorsitzende der IHK-Regionalversammlung, Kreishandwerksmeister Robert Höck und IHK Regionalgeschäftsführer Jens Walter. v.l.
IHK Regionalgeschäftsführer Jens Walter moderierte die Fragerunde mit Kreishandwerksmeister Robert Höck, Ellen Dinges-Dierig und Oberbürgermeister Florian Freund (v.l.) beim Kommunalpolitischen Abend
Grußworte von Dr. Marc Lucassen (IHK Hauptgeschäftsführer)
