Ausbildungsstart 2026: stabiler Trend mit leichtem Aufwind bei Verträgen

Pünktlich zum Schuljahresende verzeichnet die IHK zu Schwerin einen stabilen Trend mit einem kleinen Plus bei den aktuellen Vertragsabschlüssen zum Ausbildungsstart im Sommer 2026.
Lisa Haus, Hauptgeschäftsführerin der IHK zu Schwerin, ordnet den aktuellen Trend ein: „Damit zeigt sich, dass die IHK-Ausbildungsunternehmen nicht nur ausreichend, sondern auch attraktive Ausbildungsangebote für die Schulabgänger anbieten und die duale Ausbildung sich weiter großer Beliebtheit erfreut. Die duale Ausbildung bleibt nicht nur wirtschaftlich, sondern auch gesellschaftlich relevant.“
Insgesamt erwartet die IHK zu Schwerin für das neue erste Ausbildungsjahr wieder stabile Ausbildungszahlen im Bereich Industrie, Handel und Dienstleistung. Auch die Anzahl der Schulabgänger bleibt stabil. Damit werden in Westmecklenburg rund 3.500 Jugendliche im Sommer 2026 die allgemein bildenden Schulen verlassen.

„derausbildungsatlas.de“ - die neue IHK-Suchplattform für Ausbildungsangebote

„Alle, die vor dem Schulabgang noch keinen Ausbildungsvertrag haben, sollten die nächsten Wochen mit ihren Eltern intensiv nutzen, um die eigene Zukunft und den Ausbildungsstart im September zu sichern. Noch sind ausreichend Angebote für jedes Interesse vorhanden, etwa im Handel und Gastgewerbe sowie in der Metalltechnik und Logistik“, appelliert Haus. „Eine schnelle und umfassende Suche nach passenden Angeboten bietet die neue Plattform „derausbildungsatlas.de“.

Ernährungswirtschaft wird in der Ausbildung immer wichtiger

Als Branche gewinnt die Ernährungsindustrie in Westmecklenburg immer mehr an Bedeutung. Hier geht es um die Kernberufe „Fachkraft für Lebensmitteltechnik“ und „Maschinen- und Anlagenführer“. Es handelt sich um eine hoch moderne und industriell ausgerichtete Produktion, bei der Mechatroniker ebenso benötigt werden wie die Elektroniker für Betriebstechnik. Dazu kommen die Berufe der Lagerlogistik, des Transportwesens und der kaufmännischen Abwicklung.

Entscheidungsschwäche bei der Berufswahl weiter problematisch

„Leider merken wir auch in diesem Jahr, dass sich Schulabgänger schwer tun, bei ihrer beruflichen Wahl. Hier sind besonders die Eltern und Erziehungsberechtigten gefragt, ihre Kinder bei der Berufswahl zielgerichtet zu einer Entscheidung zu führen. Diese Verantwortung kann und will ihnen keiner abnehmen. Sie sind die ersten Bezugspersonen für die Zukunft“, betont Lisa Haus.
Damit die jungen Auszubildenden gut in den neuen Lebensabschnitt kommen, stehen die IHK-Ausbildungsberater gerne beratend zur Seite.
Mehr Informationen zu den IHK-Ausbildungsberatern sind online abrufbar.