Logistikbranche braucht weiter Entlastung

Angesichts andauernd hoher Spritpreise und massiv steigender Transportkosten fordert Matthias Belke, Präsident der IHK zu Schwerin, weiterhin die temporäre Senkung der Energiesteuern auf Diesel, Benzin, Gas und Heizöl auf das EU-Mindestniveau.
Dies würde die Logistik unmittelbar entlasten und Preissteigerungen entlang der gesamten Lieferkette abfedern. Die Bundesregierung ist hier gefordert. Gleichzeitig muss die Stromsteuer dauerhaft für alle Unternehmen auf das EU-Mindestniveau gesenkt werden, um die Wettbewerbsfähigkeit des regionalen Mittelstands zu sichern. Die hohen Energie- und Transportkosten belasten die regionale Logistik erheblich und führen letztlich zu spürbaren Preissteigerungen für alle Güter. Eine schnelle steuerliche Entlastung ist daher wirtschaftlich notwendig und kurzfristig umsetzbar.
Gleichzeitig verweist IHK-Präsident Belke auf mehr Tempo und Unterstützung bei der Umstellung auf emissionsfreie Verkehre, auf Elektro- und Wasserstoff-LKW: „Die Lösungen müssen für die Unternehmen finanzierbar sein und in der breiten Masse funktionieren. Dafür muss eine flächendeckende Tank- und Ladeinfrastruktur zur Verfügung stehen – im Land, in Deutschland und europaweit.“
Die Investitionen in die neuen klimafreundlichen Technologien seien hoch, wofür die Unternehmen finanzielle Spielräume benötigten.
„Darum benötigen wir die Entlastungen für die Transformation heute, jetzt!“, so Belke.