Wie erkenne ich Phishing-Mails?

Phishing‑Mails sehen heute oft täuschend echt aus und landen täglich in unseren Postfächern. Genau deshalb ist es wichtig zu wissen, woran man solche Betrugsversuche erkennt. Dieser Artikel zeigt die wichtigsten Warnsignale und hilft Ihnen, gefährliche Nachrichten schnell zu entlarven.

1. Dringlichkeit oder Druck

  • "Ihr Konto wird gesperrt!“
  • "Letzte Mahnung!“
  • "Sie müssen sofort handeln!“ Phishing setzt oft auf Stress, damit Sie schnell klicken.

2. Ungewöhnliche Absenderadresse

  • Der Name wirkt vertraut, aber die E‑Mail‑Adresse passt nicht dazu.
  • Beispiel: service@paypa1-support.com statt paypal.com. Die Verbraucherzentrale empfiehlt immer zu prüfen, ob Name und Adresse wirklich zusammenpassen.

3. Links, die nicht zum angeblichen Absender passen

  • Wenn du mit der Maus über einen Link fährst, zeigt die Vorschau eine fremde oder kryptische Adresse.
  • Niemals klicken, wenn Sie unsicher sind.

4. Anhänge, die Sie nicht erwarten

  • ZIP‑Dateien, PDFs oder Office‑Dokumente, die angeblich Rechnungen, Mahnungen oder Paketscheine enthalten.
  • Das BSI warnt besonders vor solchen Anhängen, weil sie Schadsoftware enthalten können.

5. Persönliche Daten werden abgefragt

  • Seriöse Unternehmen fordern Sie nicht per Mail auf, Passwörter, TANs oder Kreditkartendaten einzugeben.

6. Ungewöhnliche Sprache

  • Früher waren Fehler typisch, heute sind Texte oft professionell.
  • Trotzdem können Formulierungen untypisch wirken oder nicht zum Unternehmen passen.

7. Unerwartete Kontaktaufnahme

  • Sie bekommen eine Mail von einem Dienst, den Sie gar nicht nutzen.
  • Oder eine Nachricht angeblich von Kollegen/Bank/Behörden, die Sie nicht angefragt haben.
Sollten Sie als Unternehmerin oder Unternehmer ähnliche E-Mails erhalten, informieren Sie uns bitte gern, damit wir auch andere Unternehmen zeitnah darauf hinweisen können.