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KI-Agenten imUnternehmen: 5 Regeln, bevor Sie den ersten Prozess delegieren Künstliche Intelligenz ist in vielen Unternehmen längst mehr als ein Chat- fenster für Ideen, E-Mails oder Zusam- menfassungen. 2026 verschiebt sich der Fokus deutlich: weg vom reinen Copilot, hin zu agentischen Systemen, die Aufgabenketten nicht nur unter- stützen, sondern in Teilen selbst aus- führen. Genau hier beginnt für CEOs das eigentliche Thema. Denn sobald ein Agent nicht mehr nur antwortet, sondern E-Mails verschickt, Termine koordiniert, CRM-Felder aktualisiert oder Tickets verschiebt, tauchen sofort die entscheidenden Management-Fra- gen auf: Welche Prozesse eignen sich wirklich? Was darf der Agent autonom tun? Wo braucht es Freigaben? Wie wird überwacht? Und was passiert, wenn der Agent falsch abbiegt? In vielen Unternehmen entsteht an dieser Stelle ein gefährlicher Zwischen- ton. Die einen wollen möglichst schnell mehr Automatisierung, die anderen sehen nur Kontrollverlust, Compliance- Risiken und neue Fehlerquellen. Beides greift zu kurz. AI-Agenten sind weder magische Vollautomaten noch bloße Spielerei. Richtig eingesetzt, werden sie zu einer neuen Ausführungslogik im Unterneh- men – falsch eingesetzt, zu einer sehr schnellen Art, schlechte Prozesse zu skalieren. Entscheidend sind deshalb klare Regeln. Im Kern geht es um fünf Punkte. Erstens: Delegieren Sie keine gan- zen Prozesse, sondern klar umrissene Aufgabenketten mit hohemWieder- holungsgrad, klaren Eingangsdaten und geringem Reputationsschaden im Fehlerfall. Zweitens: De fi nieren Sie vorab, was der Agent autonom tun darf – und was nicht. Gute Agentensysteme leben von einfachen Grenzen: vorbereiten, struk- turieren, weiterleiten ja; genehmigen, verbindlich zusagen oder Richtlinien außer Kraft setzen nein. Drittens: Bauen Sie Freigabegrenzen ein, bevor Sie Autonomie ausweiten. In der Praxis funktioniert oft ein Ampel- modell: grün für niedrige Risiken, gelb für vorbereitete Entscheidungen mit menschlicher Freigabe, rot für reine Informationsunterstützung. Viertens: Messen Sie Agenten wie Mitarbeitende – mit KPI, Logs und Eskalationswegen. Nicht nur Antwort- zeit zählt, sondern auch Tre erquote, Fehlklassi fi kationen, Eskalationen und Nachvollziehbarkeit. Fünftens: Jeder Agent braucht einen sauberen Fallback auf Menschen. Wenn Daten widersprüchlich sind oder ein Fall sensibel wird, muss der Agent sauber stoppen, dokumentieren und an einen klar benannten menschlichen Owner übergeben. Das Ergebnis: AI-Agenten werden nicht zum Kontrollproblem, sondern zu einem echten Produktivitätshebel. Wer zu früh zu viel delegiert, skaliert Unsi- cherheit. Wer mit klaren Regeln startet, kann Prozesse beschleunigen, Teams entlasten und Qualität steigern. Wenn Sie prüfen möchten, welche Prozesse sich in Ihrem Unternehmen für den ersten kontrollierten Agenten-Einsatz eignen, schreiben Sie mir gerne an o.kotsyuba@linvelo.com od er scan- nen Sie den QR-Code – dann schau- en wir gemeinsam, welche nächsten Schritte sinnvoll und machbar sind. PS: hier ist eine 80% Förderung möglich. KI Klartext #5 „In der neuen monatlichen Kolumne „KI Klartext“ schauen wir uns an, wie Sie die neue Technologie heute schon sinnvoll und konkret in Ihrem Unternehmen nutzen können und wie Sie dahinkommen.“ Oleksandr Kotsyuba, CEO Linvelo@BITECC™ GmbH 10 Impulse für die digitale Welt von heute. Linvelo @ BITECC™ GmbH Kaiserstraße 10b, 49809 Lingen +49(0) 179-9060050 o.kotsyuba@linvelo.com | www.linvelo.com #5 Tool-Tipp Kopieren Sie diesen Befehl in Ihre DSGVO-konforme KI: „Prüfe diesen Prozess auf Agenten-Eignung. Bewerte Wiederholungsgrad, Datenklarheit, Fehlerrisiko, Freiga- bebedarf und Eskalationspunkte. Gib mir am Ende eine Empfehlung: automatisierbar, teilautomatisier- bar oder nicht delegierbar.“ www.linkedin.com/in/ oleksandr-kotsyuba 25 |

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