ihkmagazin-IHK_06_26
Bundeskanzler Friedrich Merz besuchte den IHK-Tag. Hier im Bild mit DIHK-Präsident Peter Adrian (2. v. r.) und DIHK-Hauptgeschäftsführerin Dr. Helena Melnikov (r.). Austausch über Nachnutzungen BERLIN | Zu einem Austausch in Berlin trafen sich jetzt die bundesweiten IHK- Experten für Stadtentwicklung und Flächenpolitik. Gesprochen wurde insbesondere darüber, wie in den unterschiedlichen IHK-Regionen die Revitalisierung von minder- genutzten Flächen und der Wiederaufbau neuer Gewerbequartiere gelingt. Wie dies in Berlin umgesetzt wird, verdeutlichte ein Besuch der Urban Tech Republic auf dem ehemaligen Flughafen Tegel. Dort, wo aktuell noch die Frei äche mit den Resten des Flughafens ist, sollen bis 2040 u. a. ein Forschungs- und Industriepark für urbane Technologien und ein neues Wohnquartier entstehen. (thu) tät verloren.“ Deutschland gelte inzwischen als kompliziertes und teures Bürokratenland. In vielen anderen Ländern sind die Rah- menbedingungen für Investitionen und Innovationen deutlich bes- ser. Beim Bürokratieabbau geht es laut Adrian längst nicht mehr um kleine Korrekturen. „Wir brauchen eine Politik, die Mut macht, eine Politik, die auf Vertrauen setzt statt auf Kontrolle, und eine Politik, die Unternehmerinnen und Unternehmer als Partner be- greift und nicht als Problem.“ Wie Wirtschaften in Deutschland wieder einfacher werden kann, darüber diskutierten beim IHK-Tag in Berlin mehr als 800 Unter- nehmerinnen und Unternehmer, Spitzen der IHKs sowie Vertrete- rinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft – da- runter auch Bundeskanzler Friedrich Merz, der sich im Anschluss beim „Markt der Möglichkeiten“ erfolgreiche Projekte der IHKs an- schaute. Da gleichzeitig die Bundesregierung ein Jahr im Amt war, legte die DIHK eine Vereinfachungsagenda für Deutschland vor: Bürokratie abbauen, Verfahren digitalisieren, Innovationen ermög- lichen: „Zu viel Bürokratie, lange Planungs- und Genehmigungs- verfahren und immer neue Au agen: Der Wirtschaftsstandort Deutschland hat in den vergangenen Jahren deutlich an Attraktivi- Adrian: „Wirtschaften muss wieder attraktiver werden“ IHKN: Krankenhausreform jetzt tragfähig umsetzen HANNOVER | Die Krankenhausreform ist aus Sicht der IHK Niedersachsen (IHKN) ein überfälliger und grundsätzlich richtiger Schritt. Mit den jetzt in Kraft getretenen gesetzlichen Regelungen wird die Grundlage für eine Neustrukturierung der Kranken- hauslandschaft geschaffen. „Die Reform geht in die richtige Richtung, doch sie greift zu kurz, wenn zentrale Herausforderungen weiter ungelöst bleiben“, sagt IHKN-Haupt- geschäftsführerin Monika Scherf. Ohne eine verlässliche und kurzfristige Finanzierung drohe die Reform ins Leere zu laufen: „Wir fordern Bund und Land auf, die Reform jetzt so weiterzuentwickeln, dass sie wirtschaftlich tr agfähig und bürokratiearm u mgesetzt werden kann.“ ≥ www.ihk-n.de (Nr. 7048946) ≥ Mehr Infos zum IHK-Tag 2026: https://shorturl.at/XU2lh Auf dem Rollfeld: Urban Tech Republic ist mit der Umnutzung befasst. | 26 Osnabrück | Emsland | Grafschaft Bentheim | Juni 2026 UNSERE IHK | Neues aus Brüssel, Berlin und Hannover
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