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| 44 Osnabrück | Emsland | Grafschaft Bentheim | Juni 2026 Thema Transport / Logistik / Lager / Verpackung Anzeige Ihre Kunden mögen Ihnen teuer sein. Unser Porto ist es nicht. Wählen Sie für Ihre Geschäftspost die günstigen Tarife der CITIPOST und unseren Top-Service. Wechseln Sie jetzt und fangen Sie gleich an zu sparen. Jetzt wechseln! 05 41/60 01 38 12 Zürich/Köln | Nachhaltigkeit gehört für viele Konsumenten heute zum Standard – besonders bei Verpackungen. Verbraucher erwarten umwelt- freundliche Lösungen, sind aber nicht bereit, bei Nutzbarkeit und Hygiene Abstriche zu machen. • 66 % sehen Müllvermeidung als zentrales Nachhaltigkeitsmerkmal • 63 % verbinden nachhaltige Verpackung mit positiver Markenwahrnehmung • 54 % zeigen Zahlungsbereitschaft für nachhaltige Verpackungen • Jüngere Verbraucher sind deutlich aufgeschlossener als ältere Zielgruppen • 74 % begrüßen gesetzliche Vorgaben zur Verpackungsvermeidung • 62 % akzeptieren optische Einbußen – nicht aber bei Haltbarkeit oder Hygiene Verpackungslösungen gewinnen bei Konsumenten an Bedeutung – ins- besondere bei bewussten Kaufentscheidungen. Vor allem die Reduktion von Verpackungsmüll ein zentrales Kriterium: 66 Prozent halten mög- lichst wenig Verpackung für das wichtigste Nachhaltigkeitsmerkmal. Dies zeigt die aktuelle „Sustainable Product Packaging“-Studie der Strategieberatung Simon-Kucher. Auch recycelte, recycelbare und bio- logisch abbaubare Materialien werden von über 60 Prozent befürwor- tet. CO 2 -Bilanzen hingegen bleiben für viele nachrangig. „Verbraucher wollen sichtbare, einfache Lösungen – Müllvermeidung ist dabei das Leitthema“, sagt Dr. Daniel Bornemann, Senior Partner bei Simon-Kucher. Nachhaltigkeit schafft Vertrauen – wenn sie nachvollziehbar ist Nachhaltige Verpackung stärkt das Image einer Marke: 63 Prozent der Befragten nehmen Marken mit nachhaltigen Verpackungslösungen posi- tiver wahr. „Besonders in Produktkategorien mit engem Markenerlebnis – wie Kosmetik oder To-Go-Food – können Unternehmen gezielt punk- Zwischen Anspruch und Aufpreis Studie zeigt, wie Konsumenten nachhaltige Verpackung bewerten ten“, erklärt Mark-Daniel Rentschler, Senior Director bei Simon-Kucher. „Allerdings gilt: Die Transparenz muss stimmen. Konsumenten erwarten nachvollziehbare Informationen zu Materialien und Umweltauswirkun- gen – z. B. durch anerkannte Zerti zierungen.“ Zahlungsbereitschaft stagniert – Aufpreis differenziert sich 54 Prozent der Befragten sind aktuell bereit, mehr für nachhaltige Verpackungen zu zahlen – ein Rückgang gegenüber den Vorjahren (2021: 81 %, 2022: 72 %, 2023: 62 %, 2024: 64 %). Der akzeptierte Aufpreis liegt heute bei durchschnittlich 8 Prozent. Besonders jüngere Zielgruppen, urbane Haushalte und einkommensstärkere Gruppen zeigen sich überdurchschnittlich zahlungsbereit. „Nachhaltigkeit wird als Erwar- tung an Marken gesetzt – bezahlt wird sie aber nur noch selektiv“, so Stephanie Sparber, Senior Director bei Simon-Kucher. „Das macht diffe- renzierte Preis- und Sortimentsstrategien erforderlich – vor allem für Zielgruppen, die bereit sind, nachhaltige Angebote auch nanziell mitzutragen.“ 62 Prozent der Befragten akzeptieren optische Veränderungen zuguns- ten nachhaltiger Verpackung. Doch sobald die Funktion beeinträchtigt wird – etwa bei Haltbarkeit oder Hygiene –, sinkt die Kompromissbereit- schaft deutlich. Regulierung trifft auf Zustimmung – und erhöht den Handlungsdruck 74 Prozent der Befragten begrüßen gesetzliche Vorgaben zur Reduktion unnötiger Verpackung, wie sie seit Februar 2025 durch die EU-Verpa- ckungsverordnung vorgegeben sind. Für Unternehmen bedeutet das: Die Zeit des Abwartens ist längst vorbei. „Wer jetzt in nachhaltige, funktio- nale und differenzierende Verpackungslösungen investiert, sichert sich Markenvorteile“, fasst Bornemann zusammen.
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