Das Nachfolge-Monitoring Mittelstand 2025 bestätigt den zuletzt be[1]obachteten Trend hin zu mehr Stilllegungsplänen mittelständischer Unternehmen. Bewusste Geschäftsaufgaben ohne eine Nachfolgelösung werden nochmals häufiger ins Auge gefasst.
Wenig ungewollte Stilllegungen zu erwarten
Das nahende Rentenalter der Unternehmensführung „verteidigt“ dabei den Spitzenplatz der Ursachen geplanter Stilllegungen. Mangelndes Familieninteresse ist ebenso ein unvermindert bedeutender Faktor, Bürokratie hat massiv an Relevanz zugelegt. Aktuell rücken vor allem Management-Buy Outs (MBOs) wieder vermehrt in den Fokus der Nachfolgeplaner, aber der Verkauf an Externe und vor allem familieninterne Übergabewünsche dominieren die präferierten Nachfolgevarianten weiterhin. Ungewollte Stilllegungen aufgrund unerfüllter Nachfolgewünsche sind aktuell seltener zu erwarten.
Kaufpreise haben deutlich angezogen
Die Durchschnittsbewertungen der angestrebten Kaufpreise haben seit 2019 (dem Jahr der letztmaligen Erhebung) merklich angezogen, und zwar um ein Plus von rund 3 Prozent für den Mittelstand insgesamt. Soll die Unternehmensnachfolge bis 2029 vollzogen werden, liegt der durchschnittliche angestrebte Verkaufspreis eines mittelständischen Unternehmens bei rund 499.000 Euro. Die Erhöhung der Kaufpreisvorstellungen liegt damit über der Inflation im selben Zeitraum.
WAB